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Klimaänderung!

Die Prognosen der Klimaforscher für den Bereich Nordwestdeutschlands führ die Jahre 2010
bis 2050 lassen sich wie folgt zusammenfassen:

=> Zunahme von Starkregenereignissen
=> Abnahme von Dauerregenereignissen
=> Häufung und Verlängerung von Trockenperioden
=> Milde Winter, teilweise frostfrei, strenge Wintereinbrüche aber weiterhin möglich
=> Häufung von Stürmen, die in ihrer Schwere jedoch nicht zunehmen werden.
=> Anstieg des Meeresspiegels
=> ...

Starkregenereignisse haben die Eigenschaft, dass ein Großteil des Wassers oberflächlich abfließt.
Diese Wasser wird also kaum vom Boden aufgenommen, der Wasservorrat des Bodens für das
Pflanzenwachstum wird nicht bzw. unzureichend aufgefüllt. Verteilt sich der gleiche Niederschlag
auf mehrere Stunden, so kann der Boden dieses Wasser aufnehmen und für die Vegetation bereitstellen.
Während Starkregenereignisse die Gefahr von Hochwässern in den Flusssystemen steigern und gleichzeitig
Ursache für viele Erosionsschäden sind, ist die Wirkung von Dauerregen für die Nutzung der Landschaft
aus Sicht der Menschen besser.

Die Prognostizierten Klimaänderungen führen in der Summe zur Abnahme der
Verfügbarkeit von Wasser in der Landschaft. Ein Problem für die Landwirtschaft, da
die Pflanzen ohne Wasser verdorren, aber auch ein Problem für das Kleinklima, da ohne
das kühlende Wasser noch höhere Energiepotentiale entstehen, die Wahrscheinlichkeit
von Extremwetterereignissen also zunimmt.